„Celestial Sorrow", Meg Stuart © Laura van Severen

Liebe Leser*innen,

politisch herrschen derzeit Turbulenzen, und noch ist nicht ausgemacht, ob die Zukunft der Fossilwirtschaft gehört oder den Fridays for Future. Überwiegen Strategien der Entmenschlichung oder der Empathie? Gedanken zu diesen großen Fragen und zur künftigen wie gegenwärtigen Rolle des Tanzes in der Gesellschaft macht sich Johannes Odenthal, Programmbeauftragter der Akademie der Künste.
Von der Herausforderung, Beruf und Familie zu vereinbaren, erzählt die Tänzerin und bald dreifache Mutter Johanna Lemke in einer sehr persönlichen Künstlerinnenstimme.
Tanzszene und Stadtgesellschaft zusammenbringen möchte Sonja Augart. Ihre Vision eines eigenständigen Tanzvermittlungszentrums entwickelte die Künstlerin, Dramaturgin und Kuratorin in der AG Vermittlung des Runden Tisches Tanz. Visualisiert hat das Zentrum für tanzraumberlin die Architektin Friederike Schwalbe.
Den Zusehenden ganz nah kommt das FELD Theater für junges Publikum. Vor einem Jahr starteten Gabi dan Droste, Martin Nachbar und Susanne Beyer am Winterfeldtplatz, um altersoffen, sparten­übergeifend, inklusiv und partizipativ zu arbeiten, wie sie im Interview erzählen.
Für Kunst von allen und für alle tritt auch das No Limits Festival für Disability & Performing Arts ein. Erstmals hat es einen Tanzschwerpunkt, berichtet Christine Matschke in ihrer Vorschau. Weitere Kurzvorschauen gibt es online. Außerdem im Heft: Ein Programmrückblick, Antigone Akgün hat das sechste Tanztreffen der Jugend begleitet.
Alle Tanztermine finden sich wie immer im Kalender. Gerahmt wird diese Ausgabe von einem Text und Bildern der Kampagne Watch Me Dance des Tanzbüro Berlin, wie auf der linken Seite schon zu sehen.

In diesem Sinne: Besten Tanz wünscht
Elena Philipp

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