edition January/February 2019

Editorial

Liebe Leser*innen,

je nachdem, wann Sie diese Ausgabe von tanzraumberlin lesen, starten Sie vielleicht noch ganz gemütlich ins neue Jahr – oder Sie stecken schon wieder mitten drin im geschäftigen Alltag.

"The Nature of Us", Schubot-Gradinger © Rachel de Joode

Um Langsamkeit und Beschleunigung dreht sich auch das Essay auf diesen Seiten: Die Spannung zwischen äußerlichem Stillstand und innerer Intensität markiert für die Journalistin Astrid Kaminski eine zuletzt verstärkt beobachtbare Ästhetik im zeitgenössischen Tanz – und eine politische Ethik.
Intensiv gefeiert werden wird im Jahr 2019 das 100. Bauhaus-Jubiläum. Arnd Wesemann hat sich in das Tanzprogramm des Berliner Auftaktfestivals vertieft.
Veränderungen gibt es 2019 bei den Berliner Spielstätten. Neben dem HAU Hebbel am Ufer und den Sophiensælen soll es künftig einen weiteren Ort mittlerer Größe geben, der verstärkt zeitgenössischen Tanz zeigt: das Radialsystem. Mit welchem Schwerpunkt, hat der neue Programmleiter ­Matthias Mohr tanzraumberlin verraten.
Wie Zartheit und Gewalt auf einer physischen Ebene wechselwirken, erkundet die Choreografin Milla Koistinen in "One Next To Me" mit neun Laien- und neun Profitänzer*innen im Alter von 7 bis 70 Jahren. Über den Probenprozess schreibt sie in ihrer Künstlerstimme.
Wie sie mit einer choreografierten Konversation die Tanzszene für das Engagement gegen Rechts motivieren möchte, legt die Choreografin Kareth Schaffer dar.
Neben diesen Beiträgen veröffentlichen wir wie immer Vorschauen auf einige der Premieren im Januar und Februar 2019 sowie, heftmittig im Kalender, alle Berliner Tanztermine.

Fröhliche Entdeckungen wünscht Ihnen (und Euch)

Elena Philipp

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