Corona

Was tun?

Hier versammeln wir wichtige Informationen und Tips für Künstler*innen und Kultureinrichtungen. Der Überblick wird regelmäßig aktualisiert. Fortlaufende Informationen findet ihr auch auf unseren Social Media Kanälen. Bei Fragen wendet Euch gern unter beratung@tanzbuero-berlin.de an uns!


Aktuelle Förderprogramme in reaktion auf corona

Alle aktuellen für den Tanz relevanten Berliner und nationalen Förderfristen finden sich hier.

Neustart Kultur - Dachverband Tanz Deutschland DIS-TANZ-SOLO: Die stipendienartige Förderung bezieht sich auf Vorhaben von Tanzschaffenden, die das Ordnen, Dokumentieren, Archivieren (von Requisiten, Bühnenbildern, Programmheften, Videos etc.), Recherchieren, Weiterbilden und Entwickeln ihrer Arbeit, ihrer Vorhaben und Projekte beinhalten und sich den zum Teil unsichtbaren Bereichen des künstlerischen Arbeitens widmen. Beantragen können Soloselbständige im Tanz – Choreograf*innen, Tänzer*innen, Dramaturg*innen, Produzent*innen, Kurator*innen, Techniker*innen, Tanzvermittler*innen, etc, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben. Fördersumme: Mind. 4.500€ und max. 13.500€ für mind. 3 bis max. 9 Monate. Eine Kombination mit anderen Stipendienprogrammen des Bundes ist dabei im Förderzeitraum ausgeschlossen. Weitere Informationen finden sich hier.
Bewerbungsfrist: 23.11.2020 (eine weitere Frist in Planung)

Neustart Kultur - Dachverband Tanz Deutschland DIS-TANZ-IMPULS
Gegenstand der Impulsförderung sind Maßnahmen, die eine Neuausrichtung und zukunftsorientierte Umstrukturierung von Tanzschulen oder kulturellen Einrichtungen für tanzpädagogische Angebote beinhalten. Gefördert werden Investitionen und Anschaffungen, Personal- und Honorarkosten sowie Werbungskosten, die es ermöglichen, den Wiederbeginn des Betriebs zu unterstützen, die Programme zu stabilisieren und neue Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Antragsberechtigt sind Tanzschulen und kulturelle Einrichtungen jeglicher Tanzrichtungen und Tanzstile für den Bereich der Tanzpädagogik, juristische und natürliche Personen. Die Schule oder Einrichtung muss dieses Angebot überwiegend (mindestens zu 50%) wirtschaftlich aus nicht-öffentlichen Mitteln und Einnahmen realisieren. Fördersumme: i.d.R. mind. 10.000 € bis max. 20.000 €. Weitere Informationen finden sich hier.
Bewerbungsfrist: 30.11.2020

Neustart Kultur - Nationales Performance Netz STEPPING OUT: Programm zur Förderung nicht-theatraler, analoger, medialer und digitaler öffentlicher Räume sowie von noch neu zu denkenden oder zu erfindenden performativen Szenenflächen und Aktionsfeldern für den Tanz, um die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz zu erweitern und damit künstlerische Praxis und Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Antragsberechtigt sind Einzelkünstler*innen, Tanzdozent*innen, Tanzensembles, Kollektive, Produktionszentren, Spielstätten, Festivals, Produktionsbüros und Tanznetzwerke, natürliche und juristische Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die mit weniger als 50% öffentlichen Mitteln kontinuierlich gefördert werden. Die Mindestsumme der beantragten Förderung sollte in der Regel 10.000,- EUR betragen und darf die Höchstsumme von 50.000,- EUR nicht übersteigen. Es müssen mindestens 10% Eigenanteil- bzw. Drittmittel eingebracht werden. Weitere Informationen finden sich hier.
Bewerbungsfrist: 15.01.2021

Neustart Kultur - Fonds Darstellende Künste #TakeThat: #TakeThatumfasst insgesamt 11 Programme, die sich an frei produzierende Künstler*innen/-gruppen aller Sparten sowie Produktionsorte und Festivals der Freien Szene in Deutschland richten. Informationen zu allen Programmen finden sich hier.  Nächste Bewerbungsfrist: 01.12.2020

Berlin - Draußenstadt: Aufgrund des steigenden Infektionsgeschehens wird das Programm vorübergehend ausgesetzt, eine neue Frist steht noch nicht fest. Weitere Informationen finden sich hier.

 

Soforthilfemaßnahmen
 

Bund - Novemberhilfe: Ab dem 25.11.2020 können Unternehmen und Soloselbständige, die direkt oder indirekt durch die aktuell angeordneten Schließungen betroffen sind, Novemberhilfe beantragen. Der Zuschuss beträgt 75 % des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes vom November 2019. Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz vom Jahr 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden. Zu weiteren Informationen und zur Antragstellung geht es hier.

Bund - Überbrückungshilfe III für Soloselbständige: Von der Pandemie betroffene Soloselbständige sollen künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 € für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss erhalten können. Dazu wird die bisherige Erstattung von Fixkosten ergänzt um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe). Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen. Es handelt sich um einen unbürokratischen und schnellen Zuschuss, der – wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen – nicht zurückzuzahlen ist. Antragsberechtigt sind Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen bzw. geltend machen können und die ihr Einkommen im Referenzzeitraum (im Normalfall das Jahr 2019) zu mindestens 51 Prozent aus selbständiger Tätigkeit erzielt haben. Die volle Betriebskostenpauschale wird gewährt, wenn der Umsatz der oder des Soloselbständigen während der siebenmonatigen Laufzeit Dezember 2020 bis Juni 2021 im Vergleich zu einem siebenmonatigen Referenzumsatz 2019 um mehr als 50 Prozent zurückgegangen ist. Weitere Informationen finden sich hier. Eine Beratungs-Telefonkonferenz wird am 19.11.2020 durch die VGSD angeboten. Anträge können voraussichtlich ab Januar 2021 gestellt werden.

Bund - Überbrückungshilfe III für Unternehmen: Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020. Sie soll als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und erweitert werden. Die Details stehen fest und werden zeitnah bekannt gegeben. Verbesserungen soll es u. a. bei der Ansetzbarkeit von Ausgaben für Instandhaltung, Modernisierungsmaßnahmen oder auch Kosten für Abschreibungen geben. Bei der Höhe sind anstelle von bislang max. 50.000 Euro pro Monat künftig bis zu max. 200.000 Euro pro Monat Betriebskostenerstattung möglich. Weitere Informationen finden sich hier.

Berlin - Soforthilfe IV 3.0 für Kultur- und Medienunternehmen: Die besonders hart von der Corona-Krise betroffenen Kultur- und Medienunternehmen mit mind. 2 Beschäftigten können Zuschüsse zur Überwindung einer existenzbedrohenden Wirtschaftslage beantragen. In begründeten Ausnahmefällen können bis zu 500.000 EUR beantragt werden. Antragsfrist: 18.11.2020
Link zur Antragstellung

 

Proben- & PräsenTationsbetrieb

Laut der aktuellen Verordnung des Landes Berlin vom 03.11.2020 ist der Kulturbetrieb ebenso wie der Betrieb von Tanzschulen vorerst bis Ende November eingestellt. Die Sicherheit von Mitarbeiter*innen im Rahmen von Probenprozessensind nach den Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes zu gewährleisten. Anhaltspunkte hierfür bieten die Branchenspezifischen Handlungshilfen der VBG Unfallkasse, die sich auch auf die aktualisierten Orientierungshilfen des Vereins für Tanzmedizin ta.med beziehen.

 

WEITERE HILFSPROJEKTE

Crowdfunding: Die Crowdfunding-Plattform Startnext hat eine Crowdfunding-Hilfsaktion gestartet und in seinen Richtlinien das Alles-oder-nichts-Prinzip ausgesetzt. Das heißt, jeder Cent wird fortan ausgezahlt: Link. Andere Plattformen wie Gofundme haben ähnliche Modelle, um Corona-Geschädigten zu helfen. Aktuelle Spendenaufrufe könnt ihr uns unter postnoSpam@tanzbuero-berlin.de mitteilen, wir listen sie hier unter "Spendenaufrufe" und verweisen regelmäßig darauf in unseren digitalen Kanälen.

Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V.: Der ZTB hat ein Projekt ins Leben gerufen bei dem Tanzschaffende bei Hilfeleistungen untereinander (wie z.B. Übersetzung, Beratung und sonstige künstlerische Expertise) eine Vergütung erhalten können.
Link

kulturBdigital: In Anbetracht des Wechsels zum Live-Streaming aufgrund von derzeitgen Schließungen und Absagen wird ein "How to"-Leitfaden zum Streaming sowie Rat durch einen Experten hinsichtlich rechtlicher Aspekte angeboten.
Link

 

GRUNDSICHERUNG

Arbeitslosenversicherung / Grundsicherung:
Für Selbstständige besteht die Möglichkeit, sich arbeitslos zu melden, sofern eine Arbeitslosenversicherung abgeschlossen wurde. Wer arbeitslos gemeldet ist, darf allerdings auch nicht arbeiten - selbst wenn wieder Aufträge vorhanden sind. Wer keine Arbeitslosenversicherung hat, kann auch Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) beantragen, auch bekannt als Hartz IV. Für Kultur- und Medienschaffende, denen durch die jetzige Krise das Einkommen oder die wirtschaftliche Existenz wegbricht, wird der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung vereinfacht. Wer zwischen dem 1. März und dem 30. Juni 2020 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und dabei erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen (weniger als 60.000 € für die erste Person im Haushalt bzw. 30.000 € für jede weitere Person), hat Anspruch auf Grundsicherung (ALG II / Hartz 4). Die tatsächlichen Kosten für Miete und Heizung werden anerkannt. Niemand muss in der Zeit umziehen, weil seine Mietkosten die ansonsten geltenden Grenzen überschreiten. Die Selbständigkeit bleibt erhalten, d.h. die Betreffenden müssen nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die Regelungen gelten auch für Beschäftigte, die aufgrund der Corona-Pandemie in Kurzarbeit sind.
Link I,  Link II

Kinderzuschlag: Der „Notfall-KiZ“ ändert den Zugang zum Kinderzuschlag. Familien mit geringem Einkommen können dadurch einfacher monatlich bis zu 185 Euro pro Kind erhalten. Dies trifft zu, wenn Eltern z.B. Kurzarbeitergeld erhalten, selbstständig sind und derzeit keine oder verringerte Einnahmen haben, weniger Bezüge durch entfallene Überstunden haben oder Arbeitslosengeld bzw. Krankengeld beziehen. Prüft vor Antragstellung mit dem KiZ-Lotsen, ob Ihr Anspruch auf Kinderzuschlag habt. Wenn ja, stellt einen Antrag auf den Notfall-KiZ online. Wenn Ihr dies im Laufe des Aprils tut, erhaltet Ihr das Geld für den ganzen Monat April. Alle nötigen Unterlagen finden sich auf der Seite Merkblätter, Formulare und Anträge der Familienkasse.

Aufenthaltstitel: Am 24. März 2020 und am 27. März 2020 hat die Berliner Ausländerbehörde zwei Allgemeine Anordnungen erlassen. Darin heißt es, dass die Aufenthaltserlaubnis nicht ungültig wird, wenn zwischen dem 18. März 2020 und dem 17. Juni 2020 Kurzarbeitergeld, SGB II (Hartz IV), SGB XII (Sozialhilfe) oder AsylbLG (Asylbewerberleistungsgesetz) bezogen wird. Weitere Informationen finden sich hier.

 

Dokumentation von Einahmeausfällen | Rechtliche Grundlagen
 

Dokumentieren: Dokumentiert in jedem Fall aktuelle Einnahmeausfälle für den späteren Nachweis. Gemeinsam mit TanzSzene Baden-Württemberg, Tanzbüro München, nrw landesbüro tanz und Tanzbüro Berlin hat der Dachverband Tanz hierfür eine einheitliche und einfach zu handhabende Tabellenstruktur entwickelt, die ihr für Euch nutzen und zur Information an den Dachverband Tanz schicken könnt.
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Informieren: Hilfreiche Informationen zur Frage, wann ein Anspruch auf ein Ausfallhonorar bei der Absage von Veranstaltungen besteht, gibt die Rechtsanwaltskanzlei Laaser.
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Beraten lassen: Schreibt und an beratung@tanzbuero-berlin.de, wir melden uns schnellstmöglich per Email oder telefonisch zurück. Kostenlose telefonische Erstberatung für Unternehmen, Freelancer und Einrichtungen, die von Schließungen, Absagen und Ausfällen betroffen sind, bietet die Härting Helpline. Teilt per Mail an corona@haerting.de ein paar Stichworte und Eure Telefonnummer mit und Ihr werdet zwischen 12 und 18 Uhr zurückgerufen. 
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Versicherungen | Steuer | Miete
 

KSK: Um Versicherten während der Corona-Krise entgegenzukommen, bietet die Künstlersozialkasse u.a. Zahlungserleichterungen, Zahlungsaufschübe bzw. Herabsetzungen der monatlichen Vorauszahlungen an.
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Finanzamt: Ihr könnt einen Antrag auf Herabsetzung bzw. Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer stellen. Fällige Steuerzahlungen lassen sich stunden (aufschieben), Säumniszuschläge können erlassen werden. Auf Vollstreckungsmaßnahmen kann vorübergehend ebenso verzichtet werden. Bitte wendet euch direkt an das für euch zuständige Finanzamt.
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Miete: Sollten Mietzahlungen für Euch aufgrund von Corona problematisch werden, dürfen Vermieter wegen Mietschulden aus dem Zeitraum zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 das Mietverhältnis nicht kündigen. Der Vermieter sollte umgehend informiert werden. Die Mietzahlungen müssen zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachgeholt werden.
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Informationen zu laufenden Förderprogrammen
 

Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa: Bei Absage der Veranstaltungen aufgrund höherer Gewalt können die angefallenen Kosten als zuwendungsfähige Ausgabe anerkannt werden, ggf. kann die Maßnahme digital durchgeführt werden oder später nachgeholt werden. Es dürfen Ausfallhonorare an zum Stichtag 15.3.2020 bereits engagierte Künstler*innen i.H.v. 60 % des Honorars (analog angestellte Künstler*innen) gezahlt werden, auch wenn Ausfallhonorare nicht ausdrücklich vereinbart wurden. Weitere Verfahrensvereinfachungen für Zuwendungsempfänger*innen zur Abfederung der Covid-19 Folgen finden sich hier. Anträge zu aktuell laufenden Förderprogrammen können online eingereicht werden. Derzeit ist jedoch offen, ob und wann die Förderentscheidungen getroffen werden. Zu Hilfen für selbständige Künstler*innen geht es über diesen Link . Ebenfalls hat die Kulturverwaltung mittlerweile FAQs für Zuwendungsempfänger*innen, Antragsstellende sowie zu weiteren Hilfsangeboten für freie Kulturschaffende veröffentlicht.

Fonds Darstellende Künste: Ausführliche Informationen zum Umgang mit Mitteln des Fonds Darstellende Künste werden laufend aktualisiert. Der Fonds bemüht sich in Einzelfallentscheidungen um Lösungen mit den Fördernehmer*innen. Der Geschäftsführer Holger Bergmann bietet Telefon- oder Skype-Termine (10 bis 15 Minuten) für alle bundesweit agierenden freien darstellenden Künstler*innen und deren Einrichtungen dienstags, mittwochs und freitags von 14.00 Uhr – 15.00 Uhr an. Nur nach Vereinbarung mittels einer E-Mail an geschaeftsfuehrungnoSpam@fonds-daku.de.
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Nationales Performance Netz: Bereits bewilligte Gastspiele, die aufgrund von Corona abgesagt wurden, können bis spätestens zum 28. Februar 2021 zu einem anderen Zeitpunkt realisiert werden. Wenn ein Gastspiel abgesagt wurde, das Honorar bzw. Sachkosten dennoch an die Künstler*innen/ die Kompanie ausgezahlt werden, prüft NPN im Einzelfall und ist bemüht, unvermeidbare, bereits getätigte Kosten zugunsten der Geförderten anteilig in Größenordnung des vertraglich vereinbarten prozentualen Förderanteils zu fördern. Bei abgesagten Gastspielen, die in einem anderen Format (z.B. als Live-Stream) realisiert werden können, prüft NPN im Einzelfall die Fortführung der Förderung.
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Kulturstiftung des Bundes: Auch wenn vorgesehene Veranstaltungen nicht stattfinden können, sind die bis zu einer möglichen Absage oder Terminverschiebung entstanden Kosten zuwendungsfähig. Laufende Projekte können die bisher angefallenen Ausgaben im Rahmen der Fehlbedarfsfinanzierung grundsätzlich geltend machen. Bestehende Projektförderungen können – falls möglich - durch Änderungen an die neue Situation angepasst werden. Das kann z.B. durch Terminverschiebungen oder das Einsetzen von digitalen Formate geschehen. Absagen, Teilabsagen und Ersatz durch andere Formate sind vertragsrelevante Projektänderungen. Welche Änderungen inhaltlich, organisatorisch und technisch möglich sind, entscheiden zunächst Sie als Projektträger. In einem zweiten Schritt informieren Sie die Kulturstiftung des Bundes schriftlich über die beabsichtigten Maßnahmen und den veränderten Kosten- und Finanzierungsplan. Auf Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ist nun unter bestimmten Bedingungen die Zahlung von Ausfallhonoraren für Künstlerinnen und Künstler möglich, deren Auftritte wegen der Coronakrise hinfällig wurden.
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