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Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung - Lei­tung der Ge­schäfts­stel­le des Ber­li­ner Pro­jekt­fonds Ur­ba­ne Pra­xis (m/w/d) für den Ar­beits­be­reich Kul­tu­rel­le Bil­dung

Bewerbungsfrist: 01.11.2020

Die Stiftung für kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung – Stiftung öffentlichen Rechts sucht zum 01.12.2020 eine Leitung der Geschäftsstelle des Berliner Projektfonds Urbane Praxis (m/w/d) für den Arbeitsbereich Kulturelle Bildung.

Vergütung: 13 TV-L Berlin
Besetzbar: ab 01.12.2020
Arbeitszeit: 100%, befristet bis 31.12.2021
Kennzahl: 08/2020

Die öffentlich-rechtliche Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung (SKWK) wurde 1990 gegründet. Satzungsmäßiger Zweck der Stiftung ist insbesondere die kulturelle Weiterbildung und Beratung von Kulturschaffenden sowie kultureller Einrichtungen, die Förderung und Unterstützung kunst- und kulturbezogener Vorhaben sowie die Durchführung kultureller und kulturbezogener Veranstaltungen und Maßnahmen.

Nachdem die Stiftung viele Jahre kein operatives Geschäft verfolgte, werden seit 2020 auf Basis einer institutionellen Förderung durch das Land Berlin folgende drei Arbeitsbereiche etabliert:

Diversity Arts Culture
Diversity Arts Culture fördert Diversität, indem es Kulturinstitutionen und -verwaltung berät, Kulturschaffende qualifiziert, von Diskriminierung betroffene Kulturschaffende empowert und die Erhebung von Gleichstellungsdaten beauftragt.

Institut für Kulturelle Teilhabeforschung (IKTf)
Das IKTf liefert Forschungsdaten und -berichte auf deren Basis Kultureinrichtungen, Kulturpolitik und - verwaltung Strategien für Kulturelle Teilhabe entwickeln können.

Kulturelle Bildung
Der Arbeitsbereich Kulturelle Bildung besteht aus dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung, Veranstaltungs- und Qualifizierungsprogrammen sowie der digitalen Community-Plattform Kubinaut.

Seit Oktober 2020 wird darüber hinaus der Berliner Projektfonds Urbane Praxis aufgebaut, der 2021 künstlerische Projekte im Stadtraum im Rahmen einer Pilot-Ausschreibung fördern soll.

Der Berliner Projektfonds Urbane Praxis ist Teil der neuen, von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa geförderten Plattform DRAUSSENSTADT, die Draußen-Erlebnisse, Stadtkultur und urbane Praxis als Plattform für Berliner Stadtkultur im Freien bündelt. Mit der Vergabe von 1,2 Mio € Fördermittel soll der Berliner Projektfonds Urbane Praxis im Rahmen einer Pilot-Ausschreibung künstlerische Projekte im Stadtraum ermöglichen, die die Menschen vor Ort (z.B. lokale Initiativen und Vereine, Nachbarschaften, Stadtteilzentren, Community-Verbände etc.) frühzeitig in das Projekt mit einbinden und es gemeinsam mit ihnen umsetzen. So soll sichergestellt werden, dass strukturelle Ausschlüsse im Stadtraum im Rahmen der Projekte berücksichtigt werden und ihnen entgegengewirkt wird, um möglichst viele, barrierearme Zugänge zu den kulturellen Angeboten im Stadtraum zu schaffen und eine solidarische Stadtgesellschaft zu fördern.Die Schnittstellen zwischen Kunst/Kultur und anderen gesellschaftlichen Bereichen – Stadtentwicklung, Architektur, Politik, Umwelt, Wirtschaft – sollen gestärkt und neue, innovative Partnerschaften und Netzwerke in der Stadtgesellschaft gefördert werden.

Ihre Aufgaben:

  • Gesamtsteuerung des Antrags- und Vergabeverfahrens des Berliner Projektfonds Urbane Praxis inkl. Gremienarbeit (Jury sowie beratende Gremien und Steuerungsgruppen), Erfolgskontrolle und Berichtswesen
  • Weiterentwicklung der Förderstrategie im Kontext kulturpolitischer Aufgaben und zeitgenössischer Entwicklungen und Herausforderungen
  • Informations- und Beratungsdienstleistungen für Antragstellende
  • Entwicklung von Strategien zur diversitätsorientierten Weiterentwicklung der Förderstruktur sowie von partizipativen Verfahren für die Einbindung von Akteur*innen der Stadtgesellschaft
  • Ausbau und Pflege strategischer Partnerschaften/Netzwerke mit relevanten Akteur*innen, Initiativen und Organisationen für den Arbeitsbereich Urbane Praxis
  • Eigenständige Konzeption, Realisierung und Nachbereitung von Veranstaltungen, Konferenzen und Publikationen

Anforderungsprofil:

Formale Anforderungen:

  • Wissenschaftlicher Hochschulabschluss in einer aufgabenrelevanten Fachrichtung oder entsprechend gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen
  • Mehrjährige tätigkeitsrelevante Berufserfahrung, idealerweise im Bereich von Projekt- und Programmkoordination im Kulturbereich oder in Projekten der Soziokultur

Sie bringen mit:

  • Mehrjährige Projektmanagement-Erfahrung im Kulturbereich
  • fundierte Erfahrungen in der Kulturförderung und der Vergabepraxis öffentlicher Mittel
  • Kenntnisse der Berliner Kulturlandschaft sowie der bezirklichen und landesweiten Szene/n, Strukturen, Netzwerke und Förderprogramme im Bereich der Urbanen Kultur
  • ausgeprägtes Organisations- und Kommunikationstalent
  • Kooperativer und teamorientierter Arbeitsstil
  • Kenntnisse aktueller Diskurse zu Intersektionalität, Diversität und Anti-Diskriminierung sowie die Bereitschaft, sich in diesen Bereichen kontinuierlich weiter zu qualifizieren
  • Sicherer Umgang mit MS Office (v. a. Word, Excel, Outlook und PowerPoint)

Außerdem freuen wir uns über:

  • Kenntnisse zu Vermittlungsformen und -methoden von Themen der Urbanen Kultur, der Soziokultur und/oder der Stadtentwicklung
  • Kenntnisse zu Genehmigungsverfahren für Kunst im Stadtraum

Die detaillierten fachlichen und außerfachlichen Anforderungen und Kompetenzen sowie deren Ausprägung können dem Anforderungsprofil für die Stelle, welches auf Anforderung gerne übersandt wird, entnommen werden. Es ist Bestandteil der Stellenausschreibung und damit Grundlage für die Auswahlentscheidung.

Eine Teilzeitbeschäftigung ist unter Berücksichtigung dienstlicher Belange grundsätzlich möglich.

Wir bieten

  • einen Arbeitsvertrag mit Vergütung 13 TV-L Berlin
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Arbeit in einem kleinen Team
  • Flexible Arbeitszeiten nach Gleitzeitmodell
  • Möglichkeit zur Mobilen Arbeit
  • die Möglichkeit zu stellenbezogenen Weiterbildungen
  • ein BVG-Firmenticket

Für die Stiftung für Kulturelle Weiterbildung und Kulturberatung hat eine diskriminierungssensible Arbeitsumgebung hohe Priorität und wir streben an, die gesellschaftliche Vielfalt (Diversität) der Stadt auch innerhalb des Teams widerzuspiegeln. Wir begrüßen deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Personen, die von Diskriminierung betroffen sind.
Das Berliner Landesgleichstellungsgesetz findet Anwendung. Wir fördern aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiter*innen.

Anerkannt Schwerbehinderte oder diesen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir bitten, auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hinzuweisen. Gerne kommen wir mit Ihnen darüber ins Gespräch, was wir tun können, um noch vorhandenen Barrieren abzubauen.

Ihre Bewerbung
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit tabellarisch abgefasstem Lebenslauf und den üblichen Unterlagen – vorzugsweise als zusammenhängende PDF-Datei (max. 5 MB) – bis zum 01. November 2020 an: jobs@stiftungkwk.berlin

Die Vorstellungsgespräche sind für die 45. und 46. KW (02.-13.11.2020) vorgesehen.

Bitte richten Sie etwaige Rückfragen ausschließlich per Mail an: jobs@stiftungkwk.berlin.

Zur vollständigen Stellenausschreibung geht es hier.

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